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Architektur
Keramische Fliesen im Hotel
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Keramische Fliesen im Hotel
Keramische Fliesen sind ein bewährter und doch ewig junger Baustoff, der immer wieder durch hohes Innovationspotenzial verblüfft. Ein Beispiel dafür ist die aktuelle Generation an Großformaten renommierter deutscher Hersteller: Majestätische Dimensionen und raffinierte Oberflächengestaltungen sorgen für außergewöhnliche Ästhetik.
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„Bosco“ verblüfft durch die außergewöhnlichen Dimensionen 60 x 120 bzw. 30 x 120 cm (auch als Treppenfliese erhältlich). In Verbindung mit ausdrucksstarken Oberflächen entsteht eine Atmosphäre souveräner Eleganz im XXL-Format. Die hohe Gestaltungsqualität bestätigt die Auszeichnung mit dem begehrten red dot design award (Agrob Buchtal). |
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Im Gegensatz zu anderen Belagsarten wirken Fliesen gleichermaßen gut an Wand und Boden. Dies unterstützt ganzheitliche Raumkonzepte und ermöglicht die innenarchitektonisch gekonnte Beschränkung auf wenige Materialien. Dabei ist Keramik nicht nur ein selbstbewusster "Solist", sondern harmoniert auch exzellent mit anderen Materialien wie z.B. Textilien, Holz, Glas, Leder, Metall oder Naturstein. Hinzu kommen die bekannten funktionalen Vorzüge der Keramik. Ihre ausgesprochene Langlebigkeit, Reinigungsfreundlichkeit sowie ihr Vermögen als Wärmeleiter und –speicher machen Fliesen zum Idealbelag auf energieeffizienten Fußbodenheizungen.
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Ein ungewöhnliches Raumkonzept, klar und wohnlich zugleich durch Kombination der natürlichen Materialien Keramik, Holz und Leder (Serie „Magma“, Agrob Buchtal). |
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Keramische Raumkonzepte vermitteln Gefühl von Klarheit und Reinheit
Der Einsatz keramischer Wand- und Bodenbeläge ist meist beschränkt auf das Hotelbadezimmer sowie Wellness- und Spabereiche - zu unrecht: Durch die Vielzahl unterschiedlichster Farben, Formen und Formate ergibt sich ein schier unerschöpfliches Gestaltungspotenzial für die keramische Ausführung von Hotelfoyers sowie den gastronomischen Bereichen wie Restaurants oder der Hotelbar. Auch das Hotelzimmer selbst eignet sich für Raumkonzepte in keramischer Ausführung, z.B. in Verbindung mit modernen Grundrissen, bei denen das Bad nicht abgetrennt, sondern integraler Bestandteil des Raums ist.
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Ein besonders gelungenes Beispiel für eine offene Raumsituation, die durch Glastüren mit Milchglasfeldern den Wunsch nach privater Intimität der Gäste berücksichtigt. Die durchgehende Bodengestaltung aus einem Guss bis in die begehbare Dusche schafft großzügige optische Weite („Xeno“, Agrob Buchtal). |
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Weil Keramikfliesen in Hotelzimmern noch relativ ungewöhnlich sind, können sich Hoteliers damit deutlich profilieren und vom Wettbewerb differenzieren. Üblicherweise begegnet dem Gast im Hotelzimmer Textiles auf Schritt und Tritt. Die Frage ist jedoch, ob König Kunde den weit verbreiteten Teppichboden wirklich will oder nur still schweigend akzeptiert, denn der Trend geht eindeutig in Richtung natürlicher Baustoffe und Materialien. Keramikfliesen deutscher Qualitätshersteller sind hier über jeden Zweifel erhaben. Sie werden aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, geben selbst bei Erwärmung keinerlei Emissionen oder Gerüche ab und sind werkstofftechnisch eng verwandt mit dem Geschirr, von dem wir täglich essen - somit die ideale Lösung für die zunehmende Zahl an Allergikern.
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Darf es etwas mehr Farbe sein? Oder eine Hauch von Orient, Ornament oder Luxus? Für individuelle Wand- und Bodengestaltungen ist Keramik das Material der Wahl. Foto links: Serie „Just Because“ (Villeroy & Boch); Foto rechts: Serie „La Diva“, 2010 ausgezeichnet mit dem ret dot design-award (Villeroy & Boch).
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Ökologisch und ökonomisch sinnvoll: Wand- und Bodenlösungen aus Keramik
Doch nicht nur ökologische Aspekte, sondern auch ökonomische Argumente sprechen für keramischen Fliesen, sofern nicht isoliert die reinen Anschaffungskosten betrachtet werden, sondern der wirtschaftliche Gesamtkontext. Die Unterhaltung keramischer Fliesen ist denkbar unkompliziert und wird durch innovative werkseitige Veredelungen wie z.B. HYDROTECT noch einfacher. Aufwändige Einpflege, shampoonieren, imprägnieren, versiegeln, aggressive Chemie oder teure Reinigungsmittel sind nicht erforderlich. Flecken durch Getränke, Speisen, Körperpflegeprodukte, Schuhcreme, Brandlöcher, "bleibende Eindrücke" von Pfennigabsätzen, ausgeblichene Stellen - all diese Verunreinigungen oder Beschädigungen, die das ganze Zimmer „schmuddelig“ erscheinen lassen, gehören bei Keramik der Vergangenheit an. Aus der Summe dieser Eigenschaften resultiert ein weiterer geldwerter Vorzug: Andere Bodenbeläge müssen in relativ kurzen Abständen renoviert oder erneuert werden, weil sie verschlissen oder unansehnlich geworden sind. Dies bedeutet massive Störungen für Mitarbeiter und Gäste, vor allem aber Verdienstausfall. Schon alleine deshalb amortisiert sich eine Investition in langlebige keramische Beläge sehr zügig.
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Keramische Wand- und Bodenlösungen schlagen 3 Fliegen mit einer Klappe: 1. Sie schaffen eine wohltuende, klare Raumatmosphäre; 2. Sie vermitteln Hotelgästen intuitiv das Gefühl von Reinheit und hygienischer Sauberkeit; 3. rechnet sich die Investition relativ schnell, da aufwändige Reinigungsprozeduren, der regelmäßige Austausch des Teppichbodens bzw. Renovierungsarbeiten in kurzen Abständen entfallen (im Bild: „Avorio“ von Agrob Buchtal).
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Die kolportierten Nachteile, dass Fliesen kalt und laut wären, sind längst überholt: Auf Grund explodierender Energiepreise sind effiziente Flächenheizungen für Wand und Boden hochaktuell. Keramische Fliesen sind dafür prädestiniert, weil sie Wärme flächig verteilen bzw. speichern und so niedrige Betriebstemperaturen unterstützen. Auch optische Kälte war einmal: Es gibt es eine Fülle von Designs und Anmutungen, die geradezu mediterrane Heiterkeit und wohlige Behaglichkeit verströmen. Das Thema Schallschutz lässt sich durch entsprechende konstruktive Maßnahmen ebenfalls mit vertretbarem Aufwand fundiert lösen.
Es braucht also nur etwas Mut, um anders zu sein als andere Hotels. |
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